Hauptschule Bünde
 Hauptschule Bünde
Handwerkliches Geschick: In der Tischlerei der Wilhelm-Rieke-Bildungsstätte präsentieren
die Schüler stolz die Ergebnisse ihrer dreitägigen Arbeit
Ein Rahmen für das Berufsleben
Achtklässler bekommen beim Projekt „Startklar!“ Einblicke in verschiedene Gewerke

 

Bünde (fei). An die Holzwerkstatt hat Violetta keine guten Erinnerungen. „Im Friseurbereich fühle ich mich jedenfalls viel wohler“, sagt die Achtklässlerin. Gemeinsam mit Gleichaltrigen von der Hauptschule Bünde, der Pestalozzi-schule und der Heideschule Enger wagt das Mädchen derzeit einen Einblick in verschiedene Berufsfelder.
„Startklar!“ nennt sich das vom Bundesinstitut für Berufsbildung geförderte Projekt, das die Kreishandwerkerschaft Wittekindsland in Kooperation mit der Handwerks-Service GmbH im Kreis Herford anbietet.
Mit den Berufsfeldern Farbe und Gestaltung, Friseur, Tischler, Bau, KfZ-Mechaniker und Metallbearbeitung stehen den Schülern
dabei 6 verschiedene Gewerke an den Bildungsstätten der Kreishandwerker-schaft zur Auswahl, in drei von ihnen verbringen sie jeweils drei volle Tage. Nicht nur eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag sondern auch eine gelungene Vorbereitung auf das spätere Berufsleben – so zumindest beurteilen die meisten der insgesamt 81 Schüler aus Bünde und Enger das Projekt.
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Kein Wunder, verknüpft die Initiative doch Theorie und Praxis auf gelungene Art und Weise. „Wir haben schon viel über die Ausbildungsinhalte erfahren“, berichtet etwa Amin von seinem Aufenthalt im Friseurbereich, „und neben Farblehre und Berufsbild durften wir uns auch am Styling einer Dauerwelle und an einer gelungenen
Kundenberatung probieren. In  der Malerwerkstatt der Wilhelm-Rieke-Bildungsstätte in Bünde wird derweil kräftig der Pinsel geschwungen. „Wir haben Grundrisse berechnet und über Farben gesprochen“, erläutert Leiter Dietmar Klaas den theoretischen Teil, auf dessen Grundlage anschließend „sportive Logos“ an die Wand gemalt wurden. „Dabei ging es dann auch um verschiedene Techniken, wie etwa Schablonierung und Projektion“.
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Auch in der Tischlerei waren verschiedene Fähigkeiten gefragt. „Motorik, Geschick, räumliche Vorstellung und zeichnen“, fassen die Leiter Heiko Bahls und Philipp Meier die Grundlagen zum Bau eines Bilderrahmens zusammen.

Neue Westfälische vom 29.03.2011
Text und Fotos: FELIX EISELE

Die Teilnehmer der Friseurwerkstatt präsentieren ihre Modelle.

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