Hauptschule Bünde
 Hauptschule Bünde

„Lesen & schreiben mit Anne Frank“

Besuch der Wanderausstellung in der Gesamtschule

Bünde. Die Klasse 8a der Haupt-schule besuchte gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Elke Schoenfelder die pädagogische Wanderausstellung „Lesen & schreiben mit Anne Frank“ in der Gesamtschule Bünde.

 

Zentrales Anliegen der Ausstellung sind folgende Aspekte: Wie kann Schule unser heutige „Smartphone-Jugend“ zu mehr lesen und schreiben anregen? Wie kann es gelingen, dass sich Schülerinnen und Schüler mit Geschichte auseinandersetzen und sie mit ihrer heutigen Lebenswelt verbinden? Wie lernen Jugendliche Verantwortung zu übernehmen und sich für Freiheit, Gleichberechtigung und

Demokratie zu engagieren?

Nach einem kurzen historischen Einführungsfilm erhielten die Schülerinnen und Schüler  jeweils ein Arbeitsheft mit verschiedenen Arbeitsaufträgen. Anschließend mussten sie in die Ausstellung gehen um Antworten zu finden.

Dabei war es notwendig, die entsprechenden Ausstellungs- wände incl. der Zeitleiste aufmerksam zu lesen. Am Ende lernten die Jugendlichen die gleichaltrige Anne Frank als Schriftstellerin kennen und erfuhren etwas über das bewegende kurze Leben der Anne Frank.

Anne Frank ist ein jüdisches Mädchen, das mit ihrer Familie in die Niederlande flieht, um  dem Naziterror zu entgehen.

Zum dreizehnten Geburtstag

bekommt sie ein Tagebuch geschenkt. Sie liest und schreibt gern. Sie nimmt sich vor, alles, was sie wichtig findet, in das neue Tagebuch zu schreiben. Anne hat keine Freundin, mit der sie über alles reden kann, und schreibt deshalb in ihr Tagebuch ausführliche Briefe an eine imaginäre Freundin Kitty. Während der Zeit im Versteck wird das Tagebuch für sie immer wichtiger.

Beim Schreiben kann sie ihrem Herzen Luft machen. Am 16. März 1944 stellt sie fest: „Am besten gefällt mir noch, dass ich das, was ich denke und fühle, wenigstens aufschreiben kann, sonst würde ich komplett ersticken.“

Aber dann kommt der Krieg auch in die Niederlande und die

Familie Frank taucht unter und versteckt sich 761 Tage lang in einem Hinterhaus. Die Familie wird verraten, verhaftet und in unterschiedliche Konzentra-tionslager gebracht. Anne stirbt 1945 in Bergen-Belsen an Typhus.

 

„Die Ausstellung hat mir sehr gut gefallen. Es ist schon erschreckend, was Anne alles erlebt und mitgemacht hat. Ich würde mir gerne einmal die Anne Frank Ausstellung in Amsterdam ansehen“, sagte Schülerin Vanessa Bergmann-Michalik am Ende des Besuches.

 

Pressebericht: E. Schoenfelder

 29. 09. 2016

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