Hauptschule Bünde
 Hauptschule Bünde

Zwei Schülerteams mit ihrem Endprodukt: Jakub (v. l.), Luca, Jan, Emrihan, Alexandru, Fatima und Isabell.

Augen auf bei der Berufswahl

Achtklässler der Hauptschule Bünde erkennen ihre Stärken im Hinblick auf die Berufswahl

Bünde. Einen Tag lang testeten Schüler des achten Jahrgangs der Hauptschule Bünde im Rahmen der landesweiten Initiative "Kein Abschluss ohne Anschluss - Übergang Schule - Beruf NRW" in den Räumen der Ev. Jugendhilfe Schweicheln verschiedene Basiskompetenzen.

Die Potenzialanalyse, in der Stärken und Schwächen früh erkannt werden sollen, Die ist der Anfang auf dem Weg in die Berufsfindung. An acht handlungs-orientierten Stationen arbeiteten die Jugendlichen ihre Arbeitsaufträge mit Stoppuhr und Notizzettel ab: messen, feilen, schrauben, schneiden, Linien fortsetzen, PC/CNC-Koordinaten eingeben. Sieben pädagogische Mitarbeiter begleiteten die Jugendlichen in ihren Teams und machten sich Notizen zur individuellen Leistung und zum Arbeitsverhalten. "Hier wird ein Stück Lebens- und Arbeitswelt nachgespielt.

Meine Schüler haben die Möglichkeit, handwerkliches und kreatives Geschick, Durchhaltevermögen, Genauigkeit sowie soziale Kompetenz zu testen und im Rahmen einer Selbstreflexion ihre persönlichen Stärken zu entdecken. Als Klassenlehrerin kann ich die Jugendlichen nun noch gezielter bei der Berufswahl begleiten und beraten", sagte Elke Schoenfelder, Klassenlehrerin der 8a.

"Ich habe mich an allen Stationen richtig angestrengt, um die Aufgaben möglichst gut und schnell zu machen und konnte mich auch problemlos auf neue Aufgaben umstellen", kreuzte Emrihan (13) auf seinem Selbsteinschätzungsbogen an. Die Aufgabe "Ihr zieht als Auszubildende gemeinsam in eine Wohnung, die euer Arbeitgeber zur Verfügung gestellt hat. Verteilt die vorhandenen Möbel auf die Zimmer und findet eine Putzregel, die gerecht ist",

machte den Schülern besonders Spaß. "Mir hat der heutige Tag gut gefallen, weil man in kurzer Zeit sehr unterschiedliche Aufgaben bearbeiten musste", sagt Jan (13). Zeinab (15) äußerte sich folgendermaßen: "Ich fand die Potenzialanalyse richtig gut, weil ich jetzt weiß, wo meine Stärken liegen. Mir ist klar geworden, dass handwerkliche Berufe nichts für mich sind." Marco (13) stellte fest: "Für mich war es hilfreich, dass mir am Ende jeder Aufgabe gesagt wurde, ob ich meine Arbeit gut gemacht habe oder was ich noch verbessern könnte."

Am Ende der Veranstaltung bescheinigten die betreuenden Pädagogen den Schülerteams gute Konzentration, viel Motivation und eine große Portion Miteinander.

Von Zeinab Berjaoui, Vanessa Michalik-Bergmann und Emrihan Gesici (Schüler der Klasse 8a)

24.11.2016

Jan präsentiert stolz sein Ergebnis.

Alexandru (14) beweist sein handwerkliches Geschick beim Feilen eines Holzfisches.

Jan und Luca setzen eine bestimmte Menge Schrauben zusammen und notieren ihre benötigte Zeit.

 Bei dieser Sozialaufgabe gibt es viel zu besprechen: Jan, Luca und Jakub.

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