Hauptschule Bünde
 Hauptschule Bünde

Spannend: Schüler der 10. Klassen schauen den Pionieren beim Überqueren der Weser zu.

Tag der Schulen bei der Bundeswehr

Zehntklässler informieren sich vor Ort

Bünde/Minden. Mit 60000 Mitarbeitern ist die Bundeswehr ein großer deutscher Arbeitgeber. Doch auch in diesem Bereich fehlt Nachwuchs. Deshalb veranstaltete jetzt das Panzerpionierbataillon 130 in Minden an der Weser einen Tag der Schulen. 12 Schülerinnen und Schüler aus Jahrgang 10 schauten dort hinter die Kulissen.

Die Bundeswehr verbinden viele Schüler der Hauptschule Bünde immer noch mit dem Dienst an der Waffe. Dass sie aber viel mehr zu bieten hat, ist vielen nicht klar. „Im militärischen Bereich und im zivilen Bereich könnt ihr jeweils

über 150 Berufe erlernen“, erzählte Oberleutnant Adam Ottlinger den Jugendlichen. Welche Bereiche dann in der militärischen Ausbildung dazukommen, konnten die Zehntklässler an acht Stationen erfahren. In der Feldküche erklärten die Köche wie sie auch unter widrigen Bedingungen - wie Dunkelheit - pünktlich das Essen auf den Tisch bekommen. Bei der Kampfmittelabwehr lernten die Schülerinnen und Schüler Theo kennen. Der 250000 Euro teure Roboter kann Minen suchen und Sprengstoff entschärfen. Direkt nebenan

hatten sich die Taucher positioniert. Auch sie zeigten den Schülern ihre Ausrüstung. Anziehungsmagnet während des Tages der Schulen war aber der Fuhrpark des Panzerbataillons 130. Die eindrucksvollen Amphibien-Fahrzeuge durften die Schüler genauso erkunden wie die Transportwagen. Was die Wasserfahrzeuge können, zeigten die Pioniere dann bei einer kleinen Übung auf der Weser.

Mit zwei Amphibien-Fahrzeugen bauten die Soldaten in Windeseile eine Fähre auf der ein drittes Amphibien-Fahrzeug sicher über die Weser

transportiert wurde. „Natürlich wird  man   im militärischen  Be-

reich an der Waffe ausgebildet“, berichtete Adam Ottlinger. Deshalb zeigte eine Station das Arbeiten und Leben im Felde. Die Soldaten mussten in voller Montur Feuer machen und das Lager bewachen. Dass aber nicht nur Menschen in Uniformen bei der Bundeswehr arbeiten, zeigte der Dienstleiter HIL. Dort werden die Fahrzeuge aus dem Fuhrpark gewartet und repariert. Die Mitarbeiter dort tragen zivile Kleidung.

Text und Fotos:

Alexandra Strathmann

Fotoalbum 
(Fotos Strathmann)

 
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