Hauptschule Bünde
 Hauptschule Bünde

 

1984/1985

 

 

Dies war endlich ein Jahr entspannter Raumsituation. Die Schülerzahl sank auf nun nur noch 497 Jungen und Mädchen. Eine Vorbereitungsklasse für türkische Schülerinnen und Schüler musste nicht mehr eingerichtet werden. Der Sprachstand der Kinder in Bezug auf die deutsche Sprache war bei allen Neuzugängen inzwischen so gut, dass sie gleich in die Regelklassen integriert werden konnten. Sie erhielten nur noch nachmittags auf freiwilliger Basis „Ergänzungsunterricht“ in ihrer Muttersprache. Unter diesen Bedingungen konnte nun erstmalig auf eine Auslagerung an die Grundschule Südlengern verzichtet werden.

Von großen Höhepunkten im Schulleben in diesem Schuljahr ist nicht zu berichten. Zu erwähnen sind aber 2 Dienstjubiläen. Herr Rektor Pieper konnte auf 25 Jahre Dienstzeit zurückblicken, der Kollege Herr Kupfer sogar auf 40 Dienstjahre. Beide Jubilare wurden dazu in kleinen Feierstunden geehrt.
Erstmalig beteiligte sich die Hauptschule Bünde-Mitte am „Planspiel Börse“ der deutschen Sparkassenorganisation. Dabei belegte die Schülergruppe dieser Schule den 1. Platz im Geschäftsbereich der Kreissparkasse Herford. Dafür gab es einen Gutschein über insgesamt 400,- DM und kleine Sachspenden.
Bei einem SV-Turnier auf Kreisebene errang in der Sportart Basketball die Mannschaft der Hauptschule Bünde-Mitte im April 1985 den Titel des Kreismeisters.
Verschiedene Klassenfahrten führten zum Abschluss dieses Schuljahres nach Scharbeutz, Plön, England, Osterode/Harz und auf den Reiterhof Göddingen.

 

Viele Glückwünsche und Präsente für Rektor Horst Pieper

Doppeljubilar 25 Jahre im Schuldienst

Bünde (win). Gleich zweimal hat die Zahl ,,25" in diesen Wochen eine große Bedeutung für ihn. Horst Pieper, seit mehr als sieben Jahren, Rektor der Hauptschule Bünde-Mitte, feiert nämlich in diesem Jahr nicht nur seine Silberhochzeit. Seit gestern befindet sich der im heimischen Raum geschätzte Pädagoge nunmehr ein Vierteljahrhundert im Schuldienst. Aus diesem Anlass nahm er nun die Glückwünsche des Schulrates Horst Ziebell, des Konrektors Jochen Weiß und die seiner Kollegen entgegen.

In einer kleinen Feierstunde würdigte Schulrat Ziebell die bisherige Laufbahn Piepers und seine Erfolge. Er betonte, mit welch „großer Tatkraft und Elan“ sich der „Doppeljubilar“ bisher zum Wohle der Bünder Kinder eingesetzt habe. Ziebell, der Pieper schon vom gemeinsamen Studium her kennt: „Den Jubilar zeichnet besonders aus, dass er jederzeit mit klarem Sachverstand und Engagement an die für die im Schulbereich speziellen Probleme herangetreten ist.“ Zudem erinnerte er an den bisherigen Lebensweg des 47jährigen, der von der 2. Staatsprüfung im Jahr 1964 über seine Tätigkeit an der Volks- und später an der Hauptschule Spenge bis hin zur heutigen Rektortätigkeit reicht.

Die zahlreichen mit Präsenten und Blumen verbundenen Glückwünsche aus Kollegium, Schülerschaft und Schulleitung brachten Konrektor Jochen Weiß und Lehrerin Lieselotte Rohlfs zum Ausdruck. Sie unterstrichen, dass der Jubilar an der Hauptschule Bünde-Mitte bereits „einiges unter Dach und Fach“ gebracht habe und erwähnten hier stellvertretend die Einrichtung der Fachräume. Auch der Vertreter des Schulvereins, Altemeier, schloss sich den guten Wünschen für die berufliche Zukunft Piepers an.

Horst Pieper, Rektor an der Hauptschule Bünde-Mitte, nahm gestern die zahlreichen Glückwünsche zu seinem 25jährigen Dienstjubiläum entgegen. Unser Foto zeigt Pieper mit Gattin in der Mitte, links der Vertreter des Schulvereins, Altemeier, rechts Schulrat Horst Ziebell und Konrektor Jochen Weiß. Foto: Winter

Viel Anerkennung gebührte in dieser Feierstunde jedoch auch der Gattin  Piepers, die  private  Interessen  oftmals  mit dem  großen Engagement ihres Mannes habe abstimmen müssen. Horst Pieper war bislang neben seiner Schultätigkeit auch politisch und sportlich aktiv und betätigte sich viele Jahre hindurch als Schöffe in Bielefeld.

Neue Westfälische 21.08.1984

Kreissparkasse übergab gestern die Preise

Beim "Planspiel Börse" 72 Depoteröffnungen

Kreis Herford. In der Zeit vom 19. September 1984 bis 12. Dezember 1984 führte die deutsche Sparkassen- organisation das „Planspiel Börse“ durch. Es  bot interessierten Schulklassen der Sekundarstufe II und den Abschlussklassen der Real- und Hauptschulen über einen Zeitraum von zwölf Wochen die Möglichkeit, sich mit einem fiktiven Spielkapital von 50.000 DM durch An- und Verkauf von insgesamt 99. Wertpapieren am Börsengeschehen zu beteiligen.

Den Schülern sollte auf diese spielerische Art und Weise im Rahmen des wirtschaftskundlichen Unterrichts eine praktische Hilfe zu diesem Themenbereich geboten werden. Aber auch für andere Gruppen bestand die Möglichkeit, sich außer Konkurrenz an diesem Börsenspiel zu beteiligen. Im gesamten Bundesgebiet haben sich 11363 Klassen/Kurse beziehungsweise sonstige Gruppen beteiligt. In Westfalen-Lippe meldeten sich allein 2.094 Arbeits- beziehungsweise Klassengemeinschaften der Sekundarstufe II und Abschlussklassen der Haupt- und Realschulen an.

Die Kreissparkasse Herford verzeichnete die erfreuliche Beteiligung von 72 Depoteröffnungen. Diese Beteiligung hat die Erwartungen weit übertroffen.

Für die besten Ergebnisse stellte der westfälisch-lippische Sparkassen- und Giroverband den Klassen/Kursen der

Sekundarstufe II beziehungsweise den Abschlussklassen einen Gutschein von 100 DM zur Verfügung. Die Kreissparkasse Herford honorierte diese guten Leistungen zusätzlich mit Gutscheinen über jeweils 300, 250, 200, 150 und 100 DM. Außerdem erhielten die Siegerteams von der Kreissparkasse einen netten Sachpreis.

 

Die Preisträger im Geschäftsgebiet der Kreissparkasse:

1. Platz Hauptschule Bünde-Mitte mit einem Depotwert von 54.582,47 DM;

2. Platz Eickhofschule Schweicheln mit einem Depotwert von 52.832,02 DM.

Danach folgen die Hauptschule Löhne-Ort (Depotwert 51.744,16 DM), Hauptschule Elverdissen (Depotwert 51.733,50 DM), Friedrichs-Gymnasium Herford (Depotwert 51.349,05 DM)

Neue Westfälische Dezember 1984

 Zur Person

HORST KUPFER (Foto), Lehrer an der Hauptschule Bünde-Mitte, begeht heute sein 40jähriges Dienstjubiläum,

Geboren wurde der Jubilar am 9.5.1927 in Leipzig. Von 1933 bis 1944 dauerte die schulische Ausbildung, der sich 1945 eine kurze Militärzeit anschloss. Von 1946 bis 1949 absolvierte Horst Kupfer eine Lehrerausbildung an der Pädagogischen Lehrerausbildungsstätte in Leipzig und war in dieser Stadt bis 1957 als Lehrer an einer Volksschule tätig, Sein besonderes Interesse galt schon damals dem aktiven Sport (Handball/Tennis/Fußball). 1957 erfolgte die Flucht nach Berlin aus persönlichen und politischen Gründen, im gleichen Jahr zog Kupfer nach Bielefeld, war ab 1958 als Lehrer an der Volksschule Sieker tätig und heiratete 1961. Ein Jahr später schloss er erfolgreich seine 2. Staatsprüfung (Wiederholung war ihm zur Auflage gemacht worden) ab. 1963 zog der Pädagoge nach Hücker-Aschen um und übernahm dort eine Lehrerstelle, Im Zuge der Schulreform wechselte er 1968 an die Hauptschule Spenge und ist seit 1975 an der Hauptschule Bünde- Mitte tätig. Bis vor kurzem lief der sportbegeisterte Lehrer täglich eine Strecke von rund 15 Kilometern. Wie Horst Kupfer versicherte, war er in den letzten Jahren im heimischen Raum an fast jedem Volkslauf beteiligt und platzierte sich nicht selten im Spitzenfeld.

ds‑

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