Hauptschule Bünde
 Hauptschule Bünde

 

1996/1997

 

 

Auch in diesem Schuljahr wurden für insgesamt 432 Schülerinnen und Schüler wieder 22 Klassenräume benötigt. Daher musste der Musikraum weiterhin als Klassenraum verwendet werden.
Am 10.11.1996 eröffnete im Dammhaus der Stadt Bünde Herr Bürgermeister Hagemann eine Ausstellung mit Exponaten aus dem Kunst- und Textilunterricht der Hauptschule Bünde. Diese Arbeiten hatten Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge mit großem Einsatz und viel künstlerischem Geschick hergestellt. Sie wurden nun bis zum 24. 11.1996 der interessierten Öffentlichkeit präsentiert.
Es folgte im April 1997 eine Ausstellung im Foyer des Rathauses der Stadt Bünde. In Zusammenarbeit mit einer 6. Klasse der Realschule Bünde-Mitte hatte eine Wahlbereichsgruppe Jahrgang 10 der Hauptschule Bünde ein textiles Projekt in der Technik des Fingerhäkelns durchgeführt. Das Ergebnis war eine Luftschlange (Polyethylenschlauch), die nun vom 18. bis 30.4.1997 von den Besuchern des Rathauses betrachtet werden konnte.

Schulintern lag die Hauptaufgabe dieses Schuljahres bei der Erstellung eines Schulprogramms, speziell ausgerichtet auf die Anforderungen und Ziele der Hauptschule Bünde als Ganztagsschule. Dazu fanden insgesamt 3 Studientage statt, an deren Ende ein Gesamtkonzept erarbeitet worden war, dass den verschiedenen Entscheidungsgremien zur Abstimmung und Genehmigung vorgelegt werden konnte.
Zum Abschluss des Schuljahres veranstaltete man wieder einmal 2 Sporttage. Am 27.05.1997 fanden die Bundesjugendspiele in der Leichtathletik im Elsestadion statt. Am 28.05.1997 nahm man die Siegerehrungen vor. Danach hatten alle Jungen und Mädchen die Gelegenheit, auf dem Schulgelände Sportarten wie z.B. Rhönradturnen, Golf, Baseball, Softball, Darts, Free-Climbing oder Inline-Skating kennen zu lernen oder auszuprobieren. Getränke- und Imbissstände sowie hervorragendes Wetter sorgten zusätzlich für einen gelungenen Tag für alle Beteiligten.

 

Ausstellung der Hauptschule mit guter Resonanz
Besucher schätzten die handwerkliche Qualität

B ü n d e. „Die Mühe hat sich gelohnt“ - so zog die Fachkonferenz Kunst/Textilgestaltung der Hauptschule Bünde Bilanz über die am vergangenen Sonntag zu Ende gegangene Ausstellung im Bünder Dammhaus. Für zwei Wochen waren dort etwa 200 Schülerarbeiten aus dem Kunst- und Textilunterricht aller Jahrgänge präsentiert worden.

Für die Schülerinnen und Schüler, die Gegenstände und Bilder für die Ausstellung gefertigt hatten, ergab sich eine ganz neue Erfahrung: Ihre Arbeiten fanden Interesse in der Öffentlichkeit und ernteten Lob über die Grenzen der eigenen Schule hinaus.
Rund 820 Besucher nahmen die Gelegenheit wahr, die Ausstellung zu besuchen, darunter viele Schulklassen weiterführender Bünder Schulen.

Wie es den Besuchern gefallen hatte, interessierte die Veranstalter sehr,  und sie baten, ihre Meinungen kritisch auf Karten zu notieren. Das Umfrageergebnis enthielt Wünsche wie die Verlängerung der Ausstellungszeit, damit man evtl. auch mit anderen nochmal wiederkommen könne sowie eine große Zahl positiver Äußerungen. Besonderes Augenmerk hatten die Ausrichter auf Gestaltung und Präsentation gelegt, und die Besucher urteilten mit Begriffen wie „liebevoll gemacht“ und „handwerkliche Qualität“.
Der Wunsch einiger Besucher, besonders schöne Objekte käuflich zu erwerben, konnte allerdings nicht erfüllt werden: Nach Ende der Ausstellung gehen alle Arbeiten in den Besitz der Schule oder der Schüler über, die sie hergestellt haben.
Neue Westfälische vom 04.12. 1996

 

 

 

 

Die Schülerinnen und Schüler der Hauptschule zeigen im Bünder Dammhaus Werke aus dem Kunst- und Textiluntericht

Foto: Heemeyer        

Haupt- und Realschüler stellen gemeinsames Projekt aus
Luftschlange wurde zum Symbol

Von Michael Nichau (Text und Fotos)

Bünde (BZ). Sieben Meter und fünfzig Zentimeter ist sie lang, die »Luftschlange«, die Schülerinnen und Schüler von zwei Real- und Hauptschulklassen seit gestern im Foyer des Rathauses ausstellen. Gemeinsam mit einer Fotowand bildet das Kunstobjekt, das im Textilgestaltungs-Unterricht innerhalb von 6 Stunden gefertigt wurde, das Ergebnis einer Unterrichtsreihe.
 

Die Luftschlange ist - nach Aussage von Fachlehrerin Stephanie Sundermeier (Hauptschule) - das Symbol für die Teamarbeit der beiden Schulen. Es entstanden 41 Häkelteile von genau 41 Schülerinnen und Schülern der beiden beteiligten Klassen, einer 6. Klasse der Realschule Bünde-Mitte und einer 10. Klasse

der Hauptschule. Diese wurden anschließend zu dem eigentlichen Objekt zusammengefügt.
Die Anregung zur Luftschlange erhielten die Schüler durch die Objekte des Lübbecker Künstlers Otto Piene, der seine »Sky-Art« (Himmelskunst) mittels Folie und Helium in der Luft schweben lässt. Zwei Schüler erlebten eine Präsentation Pienes in Lübbecke mit. Stephanie Sundermeier erhielt später vom Künstler die für sein Objekt verwendete Folie, einen 30 Meter langen Folienschlauch. Im Unterricht wurde erarbeitet, wie die Grundgedanken des Künstlers mit dem ihm eigenen Material von den Schülern umgesetzt werden konnten. Diese wurden anschließend zu dem eigentlichen Objekt zusammengefügt.
Herausgekommen ist, dass der Schlauch in 270 Meter Folienstreifen zerschnitten
und auf  41 Schüler verteilt wurde. Mädchen und Jungen der Hauptschule stellten den Realschülern die Arbeit des Künstlers Piene vor und erklärten ihnen die Technik des Fingerhäkelns. »Jeder musste dabei einen Körperring anfertigen«, so Organisatorin Sundermeier.
Gewürdigt wurde die Arbeit der Schüler durch die Ausstellung im Rathaus, die von Bürgermeister Siegfried Hagemann eröffnet wurde, und zu der neben Fachlehrer Georg Keller auch die stellvertretenden Schulleiter Jochen Weiß (Hauptschule) und Annegret Reißig (Realschule) teilnahmen. Hagemann betonte in seiner Rede, dass das Rathaus das Haus der Bürger sei, und dass junge Bürger - die Schüler - ein Recht zur Präsentation der Arbeiten hätten.
Bünder Zeitung vom 19.04.1997

Neue Sportarten im Schulunterricht

Bünde (Is). Musik dröhnt aus den großen Boxen, Inline-Skater huschen über den Schulhof und an einer Wand seilt sich gerade jemand ab. Viel los war gestern auf dem Schulhof der Hauptschule Bünde-Mitte. Das zweitägige Schulsportfest endete mit einer Präsentation von ungewöhnlichen Sportarten

Hatten die 450 Schülerinnen und Schüler der Hauptschule am Dienstag noch die „gewöhnlichen“ Bundesjugendspiele absol-viert, standen gestern Erlebnissportarten wie Darten, Inline-Skaten oder Boomerangwerfen auf dem Programm.

Ganz spielerisch, ohne Leistungsdruck, ging dabei alles von statten, alle konnten in jede Sportart hineinschnuppern. Unterstützt wurden die Lehrer dabei von der Tanzschule Schnelle, die ein modernes Tanzprogramm anbot, den Bünder Sportgeschäften „OWL“ und der „Sport-Ecke“ und den Bünder Berserkern, die einen Baseball-Schnupperkurs anboten.                                                                                         Neue Westfälische vom 02.06.1997               

Foto: Lars Stucke               

Fotoalbum:
Rosenmontagsdico
Einschulung der neuen Fünften
Sporttag

(Fotos Brandhorst)

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