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Hauptschule Bünde erreicht 7. Platz beim Wettbewerb „Starke Schulen"

„Starke Schulen“: Die drei besten Hauptschulen Nordrhein-Westfalens kommen aus Münster, Olpe und Herten Düsseldorf, 22. Januar 2009. Die besten nordrhein-westfälischen Hauptschulen sind die Hauptschule Coerde in Münster, die Ganztagshauptschule Hakemicke in Olpe und die Martin-Luther-
Schule in Herten. In Düsseldorf wurden die Schulen heute mit dem Landespreis des Schulwettbewerbs „Starke Schule“ ausgezeichnet. Der Wettbewerb wird alle zwei Jahre von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Deutsche Bank Stiftung durchgeführt und ist mit Preisgeldern von insgesamt 220.000 Euro dotiert.
Bundesweit beteiligten sich fast 600 Schulen an der aktuellen Ausschreibung, darunter 86 Schulen aus Nordrhein-Westfalen. Aus den Einsendungen ermittelte eine Jury mit Vertretern aus Schule, Wirtschaft und Wissenschaft die Landessieger. Gemeinsam mit den Gewinnern der anderen Bundesländer hat die in Nordrhein-Westfalen erstplatzierte Hauptschule Coerde in Münster nun die Chance auf den Bundessieg. Die drei Bundessieger werden im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am 5. Mai in Berlin durch Bundespräsident Horst Köhler geehrt.
Schulministerin Barbara Sommer, die die Urkunden überreichte, sagte heute in Düsseldorf: „Mit ihrem großartigen Engagement haben die Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern die Auszeichnung mehr als verdient. Ich freue mich, dass dieser Wettbewerb wieder einmal deutlich macht, zu welch großartigen schulischen und pädagogischen Spitzenleistungen unsere Hauptschulen fähig sind.“ „Gerade vor dem Hintergrund der sich stark verändernden Schullandschaft freuen wir uns, dass sich so viele Schulen aktiv an dem Wettbewerb beteiligt haben. Die Qualität der Bewerbungen ist sehr hoch und zeigt, dass es vielen Schulen hervorragend gelingt,  junge Menschen auf das Berufsleben vorzubereiten“, so Dr. Antje Becker, Geschäftsführerin der Hertie-Stiftung, stellvertretend für die Wettbewerbspartner.
Die ersten 7 Plätze in Nordrhein-Westfalen belegten:
  • 1. Preis 5.000 Euro Hauptschule Coerde in Münster
  • 2. Preis 3.500 Euro Ganztagshauptschule Hakemicke in Olpe
  • 3. Preis 2.000 Euro Martin-Luther-Schule in Herten
  • Ehrung Ganztagshauptschule in Aldenhoven
  • Ehrung Hauptschule an der Emmastraße inGelsenkirchen
  • Ehrung Konrad-Adenauer-Schule in Langenberg
  • Ehrung Hauptschule in Bünde

Ausgezeichnet wurden vor allem Schulen, die nachhaltige Schul- und Unterrichtsentwicklung betreiben, die sich in Netzwerke – auch mit außerschulischen Partnern – einbinden und denen es gelingt, auch unterschiedliche Schülergruppen gezielt zu fördern. Ein besonderer Schwerpunkt der Juryentscheidung lag auf der Förderung der Berufsorientierung und der Ausbildungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler. Bei „Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“ konnten sich alle Hauptschulen und in Abstimmung mit den jeweiligen Ländern auch andere Schulen bewerben, die zum Hauptschulabschluss, zur Berufsbildungsreife oder zur Berufsreife führen. In Nordrhein-Westfalen heißt der Wettbewerb „Starke Schule. Nordrhein-Westfalens beste Hauptschulen“, es konnten sich hier ausschließlich Hauptschulen bewerben. Der Wettbewerb möchte pädagogische Spitzenleistungen auszeichnen, Schulen bei der Qualifizierung ihrer Schüler für die Ausbildungsreife unterstützen, Schulen miteinander vernetzen und das Innovationspotenzial der Schulen fördern. Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung, die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und die Deutsche Bank Stiftung finanzieren den Wettbewerb gemeinsam.

Bild und Text aus der Presseinformation des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein Westfalen
 
 

Freuen sich über den Erfolg beim Landeswettbewerb (von links): Schülerin Valentina Liebert, Lehrerin Regine Bunte, die Schüler Evelina Olenburger, Nils Schneidereit und Jonas Marx sowie Berufswahlkoordinatorin Rosemarie Kellermeier und Rektorin Brigitte Lubitz.

Berufsorientierung ist Trumpf
Landeswettbewerb: Hauptschule Bünde gehört zu den sieben Besten in NRW

Hauptschule macht Eindruck
Schulministerin Barbara Sommer zeichnet Bünder Engagement aus

VON KARL-HENDRIK TITTEL

 

Bünde. Diverse Praktika, ein Berufs-Orientierungs-Büro, „Kontaktikum“, Bewerbungstraining oder Schülerfirmen: Die Hauptschule Bünde ist in punkto Berufswahlorientierung sehr gut aufgestellt. Nun wurde der Einrichtung mit dem Erreichen des siebten Platzes beim NRW-Wettbewerb „Starke Schule“ eine besondere Ehre zuteil.

Die Ehrung, an der eine Delegation der Bünder Hauptschule teilnahm, erfolgte am Donnerstag durch Schulministerin Barbara Sommer. Ziel des Wettbewerbes ist es, pädagogische Spitzenleistungen auszuzeichnen, Schulen bei der Qualifizierung ihrer Schüler für die Ausbildungsreife zu unterstützen, Schulen miteinander zu vernetzen und das Innovationspotenzial zu fördern. Die Hauptschule Bünde kann sich mit dem siebten Platz von insgesamt 86 teilgenommenen Einrichtungen aus zu den besten Hauptschulen in NRW zählen.

Der Wettbewerb wird alle zwei Jahre von der Hertie-Stiftung, der Bundesagentur für Ar-beit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeiterverbände und der Deutschen Bank Stiftung durchgeführt. „Ich freue mich, dass dieser Wettbewerb wieder einmal deutlich macht, zu welch großartigen schulischen und pädagogischen Leistungen unsere Hauptschulen fähig sind“, sagt

Stolz auf die Auszeichnung: Valentina Liebert, Regine Bunte, Evelina Olenbürger, Rosemarie Kellermeier, Nils Schneidereit, Jonas Marx und Brigitte Lubitz (v.l.).

Foto: K.H. Titel

Berufswahl im Fokus

2008 haben 40 Prozent der Absolventen der Hauptschule Bünde einen Ausbildungsplatz bekommen. Ein Ergebnis, auf das man in der Schule stolz ist.

Es wird auch einiges in punkto Berufswahlorientierung getan. So findet beispielsweise im achten Jahrgang ein so genanntes „Kontaktikum“ statt, in dem sich Mädchen einen Tag in typischen Männerberufen und umgekehrt üben können. In den Jahrgängen neun und zehn stehen jeweils mehrwöchige Betriebspraktika an. Ferner werden Stärkeanalysen, Bewerbungstraining, Berufsnavigator-Gruppen und vieles mehr durchgeführt.

Barbara Sommer während der Urkundenverleihung. 

„Die intensive Berufswahlvorbereitung, die individuelle Förderung und die Förderung von Stärken sind an unserer Schule wichtige Punkte und wir freuen uns natürlich über diese Auszeichnung“, sagte gestern Rektorin Brigitte Lubitz.

Durch die Platzierung habe man es in Zukunft leichter, Fördermittel zu erhalten. Eine Möglichkeit, die man gerne wahrnehme, um die „Ausbildungsreife der Schüler weiter zu erhöhen“.

Kurz- und Mittelfristig soll die musische Erziehung an der Bünder Hauptschule stärker in den Focus gerückt und mehr gefördert werden. Ferner wolle man sich im Bereich der Theaterpädagogik verbessern.

Weitere Vorteile der jüngst erfolgten Preisverleihung ist die Möglichkeit, an Lehrerfortbildungen, Netzwerk- konferenzen teilzunehmen, um sich so einen Informationsvorsprung zu verschaffen“, sagt Lehrerin und Berufswahlkoordinatorin Rosemarie Kellermeier.

In den vergangenen sechs Jahren hat die Hauptschule dreimal auf Bundes- und Landesebene Auszeichnungen für sich gewinnen können. „Das zeigt, dass wir mit unserer Arbeit auf dem richtigen Weg sind“, so Brigitte Lubitz.

Neue Westfälische, Samstag 24. Januar  2009

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