Hauptschule Bünde
 Hauptschule Bünde

Gespannt auf das Wahlergebnis: Lehrerin Elke Schoenfelder (5. v.l.) und die Schüler.                                Foto Schoenfelder

Hauptschüler wählen grün

Juniorwahl in der Hauptschule Bünde: Die Grünen sind die stärkste Kraft, gefolgt von der SPD und den Linken. „Mit diesem Wahlergebnis würde Europa sozialer, gerechter und umweltfreundlicher“

Bünde. In der vergangenen Woche haben an der Hauptschule Bünde Schülerinnen und Schüler der achten bis zehnten Jahrgänge im Rahmen der bundesweiten Initiative „Juniorwahl“ ihre Stimmen abgegeben. Nachdem der Wahlvorsteher Silas Müller (Klasse 9b) die Wahl für geschlossen erklärte, wurde unter Anwesenheit des gesamten Wahlvorstandes die Wahlurne mit Siegel geöffnet. „Das Auszählen der Stimmzettel war spannend. Welche Partei wird gewinnen? Welche politische Richtung werden meine Mitschüler mit ihrer Wahl unterstützen?“, sagte Schriftführerin Vivian Amling

(9b). Sie zählten zweimal alle Stimmzettel aus und dokumentierten jeden Durch-gang. Die Grünen konnten mit 23,0 Prozent die meisten Stimmen erzielen, dicht gefolgt von der SPD mit 22,1 Prozent und der Linken mit 21,3 Prozent. Die CDU erhielt 12,3 % der Stimmen, die AFD 4,1 %, die FDP 1,6 % und Sonstige 14,8 %.

 

„Mit diesem Wahlergebnis würde Europa auf alle Fälle sozialer, gerechter und umwelt-freundlicher werden“, interpretiert Schülersprecherin Vanessa Michalik-Bergmann (10B) das Wahlergebnis.

„Greta Thunberg hat es uns vorgemacht. Besonders uns Jugendlichen bietet die EU weitaus mehr Möglichkeiten als unsere Eltern und Großeltern jemals besaßen. Diese Chancen möchten wir nicht verlieren. Viele von uns wollen in einem freien, friedlichen Europa leben, unsere Umwelt schützen und die Menschenrechte verteidigen.“ Lehrerin Elke Schoenfelder nimmt mit der Hauptschule zum zweiten Mal an dem Projekt „Juniorwahl“ teil und ist vom Konzept begeistert: „Schülerinnen und Schülern Politik und demokratische Entscheidungs-prozesse verständlich zu 

vermitteln, ist nicht immer ganz einfach. Die politischen Vorgänge sind häufig komplex und sprachlich durchaus anspruchsvoll Dank des hervorragenden Unterrichtsmaterials zur Juniorwahl – in unterschiedlichen Niveaustufen und leicht verständlicher Sprache – konnten wir unsere Schülerinnen und Schüler für das Projekt motivieren.“ Vivian Amling fand besonders positiv, dass – im Unterschied zur „echten“ Europawahl – auch Schüler aus Nicht-EU-Ländern ihre Stimme abgeben konnten.

 

Neue Westfälische vom 29. 05. 19

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